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RLS - Ein Spielplatz der Pharmaindustrie

In der Literatur wird zwischen idiopathischer RLS, also der genetisch vererbten Ausprägung,

für die bis heute sechs "Risiko" - Gene identifiziert worden sind,

und symptomatischer RLS unterschieden. Bei der symptomatischen RLS soll es sich um einen Folgeschaden einer anderen Grunderkrankung / eine Nebenwirkung einer Medikation handeln. Oder um eine Störung des Stoffwechsels. 

Andere Quellen sprechen bei der ideopathischen RLS sogar schon von 19 genetisch bedingten Risiko - Varianten, die zu RLS führen.

Wird der Katalog noch weiter "aufgeblasen", ist am Ende gar unser gesamtes Erbgut "RLS - verseucht".

Das Helmholtz Zentrum München (Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH) berichtet am 13.10.2017 in einer Pressemitteilung darüber, wohin die Reise geht: "Weltweit größte Studie zum Restless Legs Syndrom gibt Hinweise auf Ursachen" […] Prof. Juliane Winkelmann, Professorin für Neurogenetik an der Technischen Universität München (TUM) und Leiterin des Instituts für Neurogenomik (ING) [...] habe mit internationalen Partnern der britischen Cambridge Universität und der zum GOOGLE Konzern gehörenden US Firma "23andMe" anhand von 45000 Patienten die weltweit größte Studie durchgeführt […] 

Ergebnis: THALIDOMID als mögliche Therapieoption.

Thalidomid wird heute in Deutschland bereits bei bestimmten Krebsarten (wieder) eingesetzt und ist älteren Semestern noch als Wirkstoff der  CONTERGAN  Schlaftabletten bekannt, die bei Schwangeren zu schweren Missbildungen der Föten geführt haben.

[…] Die Verabreichung von Thalidomid (Contergan) soll daher, so das Fernziel der Pharmaindustrie, an RLS Patienten und Patientinnen sicherheitshalber erst nach der fruchtbaren Phase "verfüttert" werden. - Frau Professorin ist Mitglied im Beratungsstab der Restless Legs Organisation e.V. Deutschland. Also FEDERFÜHREND tätig im Meinungsstab einer, wenn nicht in Deutschland sogar der meinungsbildenden RLS Selbsthilfevereinigung überhaupt. (Heilwärme ist dort, so nebenbei, kein häufig und oder gar positiv besetztes Thema).

Bei einer tendenziell auf den Botenstoff Dopamin ausgelegten Verschreibungspraxis verordnen unsere Ärzte in Europa sowie in Nordamerika derweil bevorzugt Parkinsonmittel, Opiate und Antidepressiva als "Brückenmedikamente" sobald RLS bei einem Patienten als BEHANDLUNGSBEDÜRFTIG festgestellt worden ist.

Antidepressiva sagt man nach, dass sie bereits nach wenigen Tagen / Wochen die RLS Erkrankung verstärken. (Dopamin - Produkte wirken übrigens früher oder später ähnlich KONTRAPRODUKTIV). Opiate, und damit hätten wir den Pillenmix in etwa abgearbeitet, unterliegen in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz und finden sich ansonsten legal nur noch in der Schmerztherapie bei Menschen im Endstadium einer zumeist tödlich verlaufenden Krankheit wieder. - Irre!

UND DAS ALLES bei einer nicht in Gänze einschätzbaren und bisher auch NICHT ursächlich erforschten Krankheit. 

Als RLS Patient kommt man sich damit nicht nur so vor, man ist es auch: Eine Pillenfabrik, ein Versuchskaninchen ohne Recht auf Einschläferung. Am Ende empfand ich den genannten Pillenmix nur noch als Tierquälerei. Denn als Mensch habe ich mich damit nicht mehr gefühlt. - Das kann es ja wohl nicht sein. Ich war damals am Anfang meiner RLS etwa 35 Jahre jung. Ich bin Jahrgang 1968. - Glücklicherweise lebe ich seit Jahren schon ohne Medis, habe (für mich) eine Alternative gefunden. 

Hier lesen Sie weiter: www.das-restlesslegs-syndrom.de  Mögliche Behandlungsmethoden ohne Medikamente.